Bauernhof in einem kleinen Weiler

Art:Einfamilienhaus
Wohnfläche ca.:180 m²
Grundstück ca.:4.860 m²
Baujahr:1880
Preis:auf Anfr.
Schlafzimmer:4
Bäder:1
Energieausweisart:Energiebedarfsausweis
Endenergiebedarf:199 kWh/(m²a)
Energieträger:Holz
Postleitzahl:87637
Ort:Seeg
Provision:zzgl. Courtage in Höhe von 3,57%
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VON POLL IMMOBILIEN | Geschäftsstelle Pfronten/Füssen
Michael Luttmann

Allgäuer Str. 1
87459 Pfronten

Tel: +49 (0) 8363 92988-0
Mobil: +49 (0) 171 4512183
Fax: +49 (0) 8363 92988-11
E-Mail: michael.luttmann@von-poll.com
Beschreibung:Das Anwesen im Weiler Berkmühle wurde vor ca. 140 Jahren erbaut und im Jahr 2014 von den jetzigen Eigentümern erworben. Das zugehörige Grundstück umfasst insgesamt ca. 0,5 ha. Es liegt im Außenbereich. Das Gebäude wurde 2015 renoviert und ist von den Eigentümern bewohnt.
Die Eigentümer sind beide im Rentenalter und möchten das Anwesen verkaufen und ggf. auch dort wohnen bleiben.

Mit der Genehmigungsbehörde ist abgeklärt, dass bis zu drei Wohnungen in der Kubatur des gesamten Anwesens eingebaut werden können.
Die ehemalige Scheune kann zwei oder drei neue Wohnungen aufnehmen. Das Bauernhaus hat eine Süd-West-Ausrichtung. Eine kleinere Wohnung kann auch im Dachgeschoss über dem renovierten Wohnteil entstehen.

Eine weitere Option die die Immobilie zu bieten hat, ist eine Wohngemeinschaft.
Im EG, OG und DG der Scheune und im Stall können 11 barrierefreie Zimmer (geeignet für ambulant betreutes Wohnen) und Gemeinschafträume für die Wohngemeinschaft entstehen.

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## Vorteile für die Bewohner des Hauses:

_• Wohnen in der Natur_

- ländliche Umgebung mit Wiesen, Sträuchern und Bäumen um‘s Haus
- großzügiger Freiraum für natürliche Gartengestaltung und Aufenthalt im Freien
- Spaziergänge, Fahrradausflüge direkt vom Haus weg – hier machen andere Urlaub
- große Ruhe; kein Lärm, nur Landwirtschaft und Ausflügler im Sommer
- Nachthimmel mit Mond und Sternen ohne Lichtverschmutzung
- große Wohnungen mit Wintergarten nach Südwesten (gestaltet wie die Abbildungen auf den Folgeseiten)

_• Holzbauweise_
- gesundes Wohnklima und gute Wärmedämmung mit natürlichen Baumaterialien
- zukunftssicheres KFW-Effizienzhaus
- Einhaltung moderner Standards für Schall- und Brandschutz



_• Umwelt & Energie_
- keine zusätzliche Flächenversiegelung durch neue Baugrundstücke
- natürliche Baumaterialien, wenig CO2-schädlicher Beton
- klimaneutrale Wärme- und Elektrizitätsversorgung
- natürliche Landschaftsgestaltung und Bepflanzung – bienenfreundlich

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_• Wohnen in allen Lebenssituationen_
- Wohnen auch für ältere und/oder behinderte Personen; barrierefreier Zugang von NO1
- Aufzug über alle Stockwerke
- große Wohnungen für mehrere Personen nutzbar, auch ohne Familienverband
- Stichworte: Verkleinerung im Alter / Alters-WG
- Gemeinschaftsraum in der ehemaligen Tenne

Lage:Die Gemeinde Seeg im Kreis Ostallgäu (Bayern) ist ein sehr beliebter Ferienort unmittelbar vor den ersten Ausläufern der Allgäuer Alpen (Höhe ca. 853 m ü. NN) in der Nähe von Pfronten, Füssen und den Königsschlössern von König Ludwig II in Hohenschwangau.

Trotz der paradiesischen Lage erreichen Sie den Ort schnell und bequem über die Ausfahrt Nesselwang, direkt von der A7 kommend.

Nach Kempten und Marktoberdorf gelangt man mit dem Auto in 20 Minuten, nach Pfronten und Füssen in 15 Minuten.
Alternativ gibt es von Seeg aus sehr gute Verbindungen mit der Bahn im Stundentakt (Richtung Kempten, Ulm, Augsburg, München, nach Füssen oder nach Garmisch über Reutte in Tirol).

Die nächsten Flughäfen liegen in Memmingen, Stuttgart, München oder Innsbruck (AT).

Sonstiges:Bei einem Gespräch mit dem LRA Ostallgäu im April 2019 wurde die Gestaltungsmöglichkeiten bereits erörtert. Danach ist es wünschenswert, dass der Baukörper der Scheune als solcher auch im Ausbauzustand als Holzbaukörper mit Verschalung sichtbar bleibt. Die Fenster werden deshalb mit einer vorgesetzten – ggf. ausklappbaren – Längsschalung bzw. als Alkoven gestaltet. Der Scheunenumbau ist außerdem an die Bedingung geknüpft, dass die alte Holzkonstruktion weitgehend erhalten bleibt. Ein Abriss und Neubau der Scheune wäre nicht zulässig.

Beim Bauen sollen vorrangig natürliche Materialien verwendet werden. Das Gebäude wird weitestgehend klimaneutral mit Energie versorgt.

Die geplanten Erweiterungen finden Sie auf den beigefügten Grundrissen.

Folgende Gesichtspunkte wurden beim Skizzieren beachtet:

• Vorgaben des LRA Ostallgäu: „Voraussetzungen der Nutzungsänderung von Gebäuden im Außenbereich . . .“ vom 29.03.2000 / Az: V/VI mit gestalterischen Angaben
• Barrierefreiheit: Die 3 neuen Wohnungen sollen für ältere und/oder behinderte Personen bewohnbar sein. (Barrierefreies Bauen: DIN 18 040, Teil 2)
• Aufzug über alle Stockwerke; barrierefreier Zugang von NO
• Die beiden großen Wohnungen sollen für mehrere Personen nutzbar sein, auch wenn diese keinen Familienverband darstellen; Stichworte: Verkleinerung im Alter / Alters-WG
• Gemeinschaftsraum in der ehemaligen Tenne
• Kleinere Wohnung im Dachraum über dem alten Wohnhaus. Schleppgaupen für Belichtung
• Die zwei neuen Wohnungen in der Scheune bekommen einen Wintergarten (WG) mit Orientierung S-W, der innerhalb der Kubatur liegt. Gestaltung wie am Beispiel einer denkmalgeschützten Scheune realisiert. (Siehe Abb. nächste Seite)
• Gebäudedämmung mit Holzverschalung (Schild) von außen, damit innen die handbehauenen Balken weitgehend sichtbar bleiben

Heizung/Klima: Holzofen
19 058 005
Dieses Objekt wird angeboten von VON POLL IMMOBILIEN Pfronten/Füssen. (Impressum)


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